Wahrscheinlichkeit gering, Einsatz die Schweiz

19 03 2011

Sperrzone TschernobylDie Chance bei Swiss Lotto einen Sechser zu landen ist verschwindend gering, die Zusatzzahl zu treffen fast unmöglich.

Im Schnitt spielt aber jeder Schweizer mindestens einmal pro Jahr Swiss Lotto. Warum tun sie das? Ganz einfach, sie glauben an den Eintritt des Unmöglichen. Warum sollte dies bei der Kernenergie anders sein?

 

Die Chance im Swiss Lotto zu gewinnen beträgt 1:8’145’060
Die Chance auch die Plus Zahl zu treffen beträgt 1:24’435’180

Europa

Europa gibt es 93 Kernkraftwerke mit 196 Reaktorblöcken (Quelle: Wiki)
Da wir die errechnete Eintrittswahrscheinlichkeit von Unfällen gem. INES Liste nicht kennen, werden wir hier mit der Statistik rechnen.

  • Stufe 1-3 Störfälle: Mehr als ein Störfall pro Jahr und Kraftwerk in Deutschland (Quelle: Wiki)
  • Stufe 4-6 Unfall: 1:3 (31:93 Quelle: Wiki)
  • Stufe 7 Unfall: 1:93 (Quelle: Wiki)

Weltweit

Weltweit gibt es  212 Kernkraftwerke mit 442 Reaktorblöcken (Quelle: Wiki)
Die Unfallstatistik dürfte ca. im gleichen Rahmen liegen.

Aktuell

Nach dem verheerenden Erdbeben der Stufe 9 und einer Tsunami-Welle die bis 23 Meter erreichte droht nun noch im Kraftwerk Fukushima in verschiedenen Reaktoren die Kernschmelze, die INES beurteilt die Ereignisse derzeit als Unfall der Stufe 6. Die Situation kann sich aber stündlich ändern. Bei der Glückskette und Caritas kann man Japan direkt unterstützen. Ich werde in diesem Artikel nicht auf Japan eingehen, da die Ereignisse noch zu unübersichtlich sind und sich die Lage ständig verändert. Ich hoffe das Beste für Japan.

Unfall Stufe 7

gem. INES

  • Bezeichnung: Katastrophaler Unfall
  • Auswirkungen außerhalb der Anlage: Schwerste Freisetzung, Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld, Erhebliche Freisetzung (>10000 TBq)[1], Gesundheitliche Spätschäden über große Gebiete, ggf. in mehr als einem Land
  • Beispiel: 1986: Havarie des Kernkraftwerks Tschernobyl, Ukraine – damals UdSSR

Unfall Stufe 7 in der Schweiz

Die Chance, dass wir in der Schweiz einen Unfall der Stufe 7 haben werden, ist gering. Nur ist der Einsatz die Schweiz wie wir sie heute kennen und lieben.

Der zu erwartende Schaden beträgt rund 4000 Milliarden Franken (dies entspricht rund achtmal dem Schweizer BIP vom 2009). Da keine Versicherung bereit ist Atomkraftwerke zu versichern und diese nur bis rund 2 Milliarden haften, bleiben 3998 Milliarden Franken Schaden am Staat und den Bürgern hängen, was faktisch mehr oder weniger den Staatsbankrott bedeuten würde. Doch in Anbetracht der möglichen Toten und dem verstrahlten Gebiet sind die finanziellen Schäden eigentlich nebensächlich. Da die Schweiz relativ klein und relativ dicht besiedelt ist, würde eine Verstrahlung unsere Infrastruktur auf lange Zeit schwer Schaden. Ein Beispiel sind Autobahnen und Bahnlinien die neu gebaut werden müssten, um die Todeszone zu umfahren.

Das einzige derzeit vergleichbare Ereignis ist Tschernobyl von 1986. Dort gibt es noch immer die hochverstrahlte Sicherheitszone von 30 Kilometer rund um das Kraftwerk, also total ein Fläche von 2827.433km2. Dies entspricht 14.6% der gesamten Schweiz (41285km2). Mit einer Bevölkerungsdichte von rund 189 Menschen pro km2 müssen somit rund 534’384 Personen umgesiedelt werde. Je nach AKW kann diese Zahl auch massiv höher liegen. Zudem gehen Industriestandorte, Spitäler, Staatliche Einrichtungen usw. auf diesem Gebiet verloren.

Bis heute sind in Tschernobyl aufgrund der Verstrahlung 800.000 Hektar (ha) Land und 700.000 ha Wald nicht mehr wirtschaftlich nutzbar. Dies entspricht rund 15’000km2 und somit 36.3% der Schweiz. Zudem wurde rund 40% von Europa mit Cäsium-137 kontaminiert.

Die zu erwartende Opferzahl kann nicht beziffert werden. Sicher ist aber, dass tausende von Menschen auch noch in 100 Jahren an den direkten und indirekten Folgen sterben werden.

Angesicht dieses Katastrophenausmasses, würde es schwierig für die Schweiz die Souveränität zu behalten.

Sicherheit

Ich will nicht behaupten, dass unsere Kraftwerke unsicher sind. Viele der durchgedachten Möglichkeiten wurden in die Sicherheitskonzepte eingebunden und umgesetzt. Das Problem an Risikoanalysen ist, dass nie alle Möglichkeiten durchgedacht werden können, weil es schlicht nicht möglich ist (Es gibt nahezu unendlich viele mögliche Verkettungen). Deshalb wird Risikoselektion betrieben, welche eine 99,99% Sicherheit garantiert. Der Rest bleibt als Restrisiko am Kraftwerk hängen.

Versicherungen sind darauf spezialisiert Sicherheit und Risiko abzuschätzen um eine Versicherungslösung zu finden. Deshalb sollten sich doch Versicherungsgesellschaften um die „sicheren Atomkraftwerke“ reissen. De Facto ist aber keine Versicherung weltweit bereit Atomkraftwerke zu versichern. Im Unterschied zur Risikoanalyse welche zur Betriebsbewilligung der Kraftwerke notwendig ist, betrachten Versicherungen nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern auch den möglichen Schaden. Aufgrund der extremen Schadenserwartung gelten Atomkraftwerke für Versicherungen immer noch als hochriskant und nicht versicherbar.

Erschreckend ist, dass keines der deutschen Atomkraftwerke gegen Passagierflugzeuge geschützt ist, obwohl dieses Problem seit spätestens 2001 bekannt ist. Einige würden sogar den Absturz eines Kleinflugzeuges nicht überstehen. Die schweizer Kraftwerke sind gegen diese Gefahr besser geschützt. Abgesehen von menschlichem Versagen (Tschernobyl), geht hier in Europa die grösste Gefahr sicherlich von Terroranschlägen aus. Leider ist es nicht möglich, zumindest nicht wirtschaftlich, Atomkraftwerke gegen jeden erdenklichen terroristischen Akt zu schützen. Selbst das Pentagon wurde von einem terroristischen Akt getroffen. Ein aktuelles Szenario beruht auf einem gewisser Diktator, der aus diversen Gründen derzeit schlecht auf Europa zu sprechen ist und per Zufall einige Milliarden auf der hohen Kante hat. Es wäre vermessen zusagen, dass unsere Kraftwerke unter Einsatz von Milliarden nicht sabotiert werden könnten. Dazu kommen Naturgewalten die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. Vieleicht auch einfach nur ein Meteoriteneinschlag am falschen Ort, unwahrscheinlich aber genauso verheerend.

Das ungelöste Abfallstapeln sprechen ich jetzt mal nicht an, da es vermutlich selbstsprechend ist…

Radikales Umdenken

Wir müssen uns endlich von der Atomenergie lossagen. Doch bereits jetzt hört man schon wieder das dies zu teuer sei und der Strompreis steigen wird und und und. JA wir müssen uns umstellen, JA der Strom wird kurzfristig gesehen teurer, JA wir können den Atomausstieg in ganz Europa umsetzen. Langfristig werden neue Arbeitsplätze in der Industrie geschaffen.

Wie es auch in der Chemie heisst „Chemische Reaktionen laufen häufig nicht spontan ab“, brauchen auch wir Menschen eine Aktivierungsenergie um in die Gänge zu kommen. Dies bedeutet jetzt, dass wir bereit sind mehr zu bezahlen, Strom zu sparen und nicht gegen jedes Windrad, jede Staumauer und Hochspannungsleitung demonstrieren, denn ohne Ausbau ist der Umstieg nicht möglich.

Zukunft

Ich bin aber davon überzeugt, wenn wir in einigen Jahren in ganz Europa, oder gar der ganzen Welt, den kompletten Atomausstieg geschafft haben, die Strompreise sinken werden, weil die Technologien durch den wirtschaftlichen Druck massiv weiterentwickelt werden. Zudem werden wir durch unsere Umstellung im Kopf auch endlich bereit sein uns vom Öl abzukoppeln.

Ein wichtiger Punkt ist, dass wir nicht mehr den zweifelhaften Frieden mit Diktatoren eingehen sondern konsequent und geschlossen nur noch mit Demokratischen Staaten verhandeln (auch wenn dies kurzfristig finanzielle Einbussen bringen kann). So können wir die Demokratisierung der arabischen Welt unterstützen. Ich bin davon überzeugt, dass die arabische Welt den Umstieg zur Demokratie schaffen wird. Damit wird auch den Terrororganisationen, welche nur dank der Verzweiflung unterdrückter Bürger gedeihen können, der Boden entzogen. Gemässigte Strömungen dieser Organisationen werden wohl in die Politik einfliessen (aber wir haben schliesslich auch die SD und EVP in der Politik, und das ist auch gut so). Sobald dieser Wandel geschafft ist, könnten diese Staaten ganz Europa mit Brennstoffzellen für die wasserstoffbetriebenen Autos liefern. Dank der Sonne können riesige Entsalzungsanlagen CO2 neutral und billig Wasser für die Wüstenregionen produzieren und somit ein Wachstum ermöglichen, welches für Wohlstand und Stabilität in der arabische Welt sorgt.

„Der Zauberlehrling“

Obwohl Johann Wolfgang von Goethe, als er die Ballade schrieb, noch nichts von Atomenergie wusste, trifft sie doch genau darauf zu.

Schritt eins: Selbstüberschätzung

3 Und nun sollen seine Geister
4 auch nach meinem Willen leben.
5 Seine Wort und Werke
6 merkt ich und den Brauch,
7 und mit Geistesstärke
8 tu ich Wunder auch.

Die Menschheit beginnt die Atomenergie zu nutzen, die Energie wird als Wunder der Technik beschrieben.

Schritt zwei: Blinde Gier

23 Walle! walle,
24 manche Strecke,
25 daß, zum Zwecke,
26 Wasser fließe
27 und mit reichem, vollem Schwalle
28 zu dem Bade sich ergieße.

Kraftwerke werden aus dem Boden gestampft, bei der Sicherheit wird gespart (sonst wäre die Atomenergie nicht mehr Preiswert).

Schritt drei: Erste Probleme

51 Nein, nicht länger
52 kann ichs lassen:
53 Will ihn fassen.
54 Das ist Tücke!
55 Ach! nun wird mir immer bänger!
56 Welche Mine! welche Blicke!

Schritt vier: Ohnmacht

57 O du Ausgeburt der Hölle!
58 Soll das ganze Haus ersaufen?
59 Seh ich über jede Schwelle
60 doch schon Wasserströme laufen.
61 Ein verruchter Besen,
62 der nicht hören will!
63 Stock, der du gewesen,
64 steh doch wieder still!

Die Kettenreaktion ist angelaufen, die Lösung ist nicht bekannt

Schritt fünf: Rettung

93 „In die Ecke,
94 Besen, Besen!
95 Seids gewesen.
96 Denn als Geister
97 ruft euch nur zu diesem Zwecke,
98 erst hervor der alte Meister.“

Leider können wir im Gegensatz zum Zauberlehrling nicht auf einen Meister hoffen,  der für uns alles richtet.

Wir müssen selber anpacken, und zwar jetzt.

By Lukas Oester





Mubarak – Der شيطان

4 02 2011

„Der Sender Al Dschasira berichtete, ein Journalist von Al Arabija sei niedergestochen worden. Die Opposition erklärte, unter den Anhängern Mubaraks seien viele Polizisten in ziviler Kleidung gewesen. Al Dschasira zitierte einen Augenzeugen, der erklärte, die Angreifer hätten jeweils 17 Dollar bekommen. Eine unabhängige Bestätigung für diese Angaben gab es nicht.“

Dies kann ich mir sehr gut vorstellen, seit Stunden halten die Kontra-Demonstranten Idenditätskarten in die Kameras, die sie „Pro Mubarak Demonstranten“ abgenommen haben. Anscheinend sind dies Polizei-Idenditätskarten.

Nach meinem Eindruck vom Mubarak, der seit rund 30 Jahren das Land als „Diktator“ regiert, würde der auch nicht zurücktreten wenn 100 Millionen von Ägyptern auf die Strasse gehen würden. Lediglich die Armee, welche auf die Unterstützung der USA angewiesen ist, wäre in der Lage Mubarak zu entmachten. Derzeit hält sie sich aber zurück. Deshalb verwunderte es mich umso mehr das Mubarak, nach fast einer Woche Chaos plötzlich wegen einer friedlichen Demonstration seinen Hut nimmt. Am Tag nach seiner Ankündigung nicht mehr zu den nächsten Wahlen anzutreten (welche notabene erst in 9 Monaten stattfinden), werden die friedlichen „Anti-Mubarak Demonstranten“ plötzlich von tausenden „Pro Mubarak Demonstranten“ angegriffen.

Ok, ist schon möglich, mögen ein paar von Ihnen vieleicht auch zu Recht denken. Hier nun aber ein paar bestätigte und bestätigte „Fakten“;

  • Vor ein paar Tagen sind plötzlich rund 3 Millionen Sicherheitskräfte (Polizei nicht Armee) auf einen Schlag wie vom Boden verschwunden. Zu Beginn des Februars sind an verschiedenen Stellen wieder Polizisten aufgetreten, jedoch längst nicht alle.
  • Nach rund einer Woche Chaos plötzlich der Sinneswandel von Präsident Mubarak. Er verspricht für die nächsten Wahlen nicht mehr anzutreten (Dieses Versprechen ist notabene nicht mehr wert als das Versprechen das sich am Morgen geben wenn sie wieder einmal mit einem brutalen Kater aufwachen und dem Alkohol abschwören)
  • Die Demonstrationen auf dem Tarira Platz gehen trotz der Ankündigung Mubaraks weiter, noch immer friedlich. Die Forderung bleibt unverändert; „Go, Go now!“
  • Bis am 02.02.2011 um ca. 14 Uhr in Kairo blieb dies auch so. Jetzt tauchen  in Kairo plötzlich tausende von „Pro Mubarak Demonstranten“ auf und marschieren mit einer Präzision, die den Gedanken an Planung aufkommen lässt, direkt zum Tarira Platz. Dort greifen sie sofort die bisher friedlichen „Pro Demokratie Demonstranten“ mit Pferden und Kamelen, bewaffnet Schlagstöcken und Steinen, an.
  • Mubarak begrüsst die „Pro Mubarak Demonstranten“ und begrüsst damit indirekt die brutale Gewalt.
  • Die Armee hält sich zurück und greift nicht ein, die Gewalt eskaliert.
  • Inner weniger Stunden werden über 500 Personen verletzt, Angaben über Tote sind noch nicht bestätigt (ist aber schwer anzunehmen)
  • Gemäss duzenden Augenzeugen sind viele der „Pro Mubarak Demonstranten“ Sicherheitskräfte (Polizisten) in Zivilkleidung. Das Mubarakregiem streiten die Vorwürfe natürlich ab.
  • Während Stunden werden immer wieder Identitätskarten von „Pro Mubarak Demonstranten“ in die Kameras gehalten. Anscheinend handelt es sich um Identitätskarten von Polizisten (Diese unterscheiden sich in Ägypten von den der Zivilbürgern).
  • UPDATE: Nach Angaben von Aljazeera Int. schreien Teile der „Pro Mubarak Demonstranten“ nun „Geld her, Geld her“. Gemäss Korrespondenten aus Kairo wurden ihnen 200 L.E. versprochen, jedoch haben sie nur 50 L.E. erhalten.

Mich erinnert diese Situation an Feuerwehrmänner die Häuser in Brand stecken um sich anschliessend nach erfolgreicher Löschung als Helden zu profilieren. Nur gehen diese Aktionen oft nach Hinten los und Unschuldige werden verletzt oder getötet.

Um die Sache beim Namen zu nennen, ich denke; Er lässt die Gewalt passieren und fördert diese sogar um anschliessend die Situation zu retten und das Land wieder zu stabilisieren. So würde er sein Anrecht auf das Amt als Präsident trotz seines jetzigen Verzichts wieder rechtfertigen. Wenn die Armee, resp. die USA welche den nötigen Druck auf die Armee ausüben kann, Mubarak nicht zum sofortigen Rücktritt zwingen, wird seine Taktik wohl aufgehen und er wird bis ans Ende seiner Tage die Hand über Ägypten halten.

Wie so oft liegt der Schlüssel wieder bei den USA. Hoffen wir dass es nach all den Jahren unter Bush endlich zu einer richtigen Entscheidung kommt.

Denn hier wurde kein Haus in Brand gesteckt, sondern ein Land…

By Lukas Oester

UPDATES:

„Amnesty International (AI) erhebt schwere Vorwürfe gegen die ägyptische Armee. Mitarbeiter vor Ort seien zum Schluss gekommen, dass die Gewalt gegen die Demonstranten zumindest teilweise von den Behörden gesteuert worden sei, heisst es in einer Mitteilung der Menschenrechtsorganisation. Das Militär hatte die Mubarak-Anhänger, welche die Demonstranten angegriffen hatten, vorerst gewähren lassen. Nun stelle sich die Frage, ob die Armee entsprechende Befehle gehabt habe, schreibt AI. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation sollen auch in anderen grossen Städten Demonstranten angegriffen worden sein.“





Sport‐ und Bewegungskonzept vom Sportamt der Stadt Bern

2 11 2010

Letzte Woche hat das Sportamt der Stadt Bern sein neues Sport‐ und Bewegungskonzept veröffentlicht. Das Konzept enthält die zukünftige Strategie sowie den dazugehörigen Massnahmenkatalog. Bei den geplanten Massnahmen wird als zusätzliches Sportangebot für Bern auch eine Flusswelle erwähnt.

Letzte Woche hat das Sportamt der Stadt Bern sein neues Sport‐ und Bewegungskonzept veröffentlicht. Das Konzept enthält die zukünftige Strategie sowie den dazugehörigen Massnahmenkatalog. Bei den geplanten Massnahmen wird als zusätzliches Sportangebot für Bern auch eine Flusswelle erwähnt. Siehe:
Webseite:
http://www.bern.ch/mediencenter/aktuell_ptk_sta/2010/10/bewegung
Dokument(PDF):
Massnahmenkatalog 4.1 Freizeitanlagen allgemein und Bedürfnisse

Nun können Parteien, Sportvereine, Bund, Kanton Bern, Veranstalterinnen und Veranstalter sowie weitere interessierte Kreise zum Strategie‐ und Massnahmenteil des Konzepts Stellung nehmen und sich dabei für oder gegen eine Flusswelle positionieren.

Unser Verein freut sich enorm über diesen Vorschlag. Wir haben das Ziel, dass sich in Bern in absehbarer Zeit KanutInnen, SurferInnen und Interessierte auf einer Flusswelle vergnügen können.

Der Gemeinderat entscheidet letztlich über die Umsetzung der Strategie und der Massnahmen. Bei dieser Entscheidung wird sich zeigen, ob es in Bern mit einer Flusswelle weitergehen soll oder sie aus dem Konzept gestrichen wird.

Der Gemeinderat wird bei seiner Entscheidung auch die eingegangen Stellungsnahmen berücksichtigen. Es muss den Behörden deutlich werden, dass die Flusswelle dem öffentlichen Interesse entspricht. Ansonsten darf in einem Gewässer keine bauliche Massnahme vorgenommen werden.

Unser Verein wird eine ausführliche Stellungnahme schreiben. Dies wird aber nicht ausreichen um die Behörden von der Welle zu überzeugen. Wir sind auf zusätzliche positive Stimmen angewiesen.

Zusammenstehen
Wir möchten Dich deshalb bitten, ebenfalls ein Zeichen für die Welle zu setzen. Dir stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

Zusammen mit uns: Schreib uns bis am 13. November auf surf@flusswelle.be

deine persönlich Meinung, weshalb Bern durch eine Flusswelle bereichert würde. Bitte gib uns auch deinen Namen und deine Adresse an. Die eingegangenen Emails werden wir sammlen und unserer Stellungnahme als Petition anfügen.

Direkt: Du schreibst den Behörden bis am 20. November in einer persönlichen Stellungnahme, warum eine Flusswelle für die Stadt Bern ein Gewinn ist. Am besten per Email an bss@bern.ch oder postalisch an:

Stadt Bern
Direktion für Bildung
Soziales und Sport
Direktion
Predigergasse 5, Postfach 275
3000 Bern 7

Die Berner Behörden brauchen ein deutliches Signal, dass ein breites Interesse für eine Welle in Bern besteht. Du darfst diesen Brief auch gerne an weitere motivierte Leute senden. Deine Stimme zählt!

Wir danken Dir herzlich

Diese Info kannst du auch hier herunterladen





Der Verein Flusswelle Bern ist gegründet!

14 10 2010

Flusswelle Bern

Flusswelle Bern

Ab sofort kannst du auf unserer Webseite flusswelle.be Mitglied oder Gönner werden und uns aktiv unterstützen. Natürlich findest du dort auch immer die neusten News zum Projekt.

Zudem kannst du dir ansehen wer so alles hinter dem Verein steht und sich für dich und die Flusswelle Bern einsetzt.

Wenn du noch Fragen oder Ideen hast, schick uns doch ein Mail auf surf@flusswelle.be.

Zusammen schenken wir Bern eine Flusswelle!

Keep on paddeling,

Eurer Flusswellenteam





Erde, Tierra, Terre, Aka pacha, Ntoto, Earth,….oder einfach Home; unsere geliebte Insel im Universum

24 08 2010

Wir alle lieben die Erde und was sie für uns bedeutet, sei dies nun der Rosenbusch im Garten, die Blaumeise auf dem Hag oder einfach die Luft die wir atmen und das Wasser das wir trinken. Jeder Mensch ist einzigartig, und genau so liebt auch jeder Mensch die Erde auf seine einzigartige Weise.

Leider haben viele Menschen aus den Augen verloren was die Erde eigentlich für uns bedeutet….

Die Erde gibt es seit ca. 4 600 000 000 Jahren, die ersten Bäume seit ca. 600 000 000 Jahren, den Menschen (Homo Sapiens) seit rund 200 000 Jahren, vor rund 12 000 Jahren wurde das Erdöl entdeckt, vor rund 200 Jahren begann die Industrielle Revolution und in den letzten 50 Jahren hat sich die Erdbevölkerung von ca. 2 500 000 000 auf rund 7 000 000 000 fast verdreifacht.

In diesen letzten 50 Jahren haben wir die Erde stärker verändert als in den 199 950 Jahren zuvor, die wir auf der Erde lebten. Die Grossstädte sind förmlich am explodieren, tausende von Wolkenkratzern wurden erbaut und es kommen täglich neue dazu. Alleine in Schanghai wurden in 20 Jahren 3 000 Hochhäuser gebaut und hunderte sind noch im Bau.  Der Internationale Handel ist in dieser Zeit um das 20fache gewachsen. Der Regenwald im Amazonasbecken wurde um einen fünftel verkleinert. Drei Viertel der Weltweit vorhandenen Fischbestände sind bereits leergefischt.

Trotzdem, der Mensch verdankt seinen ganzen Wohlstand und seinen Reichtum dem Erdöl, dies hat ihm erst überhabt die maschinelle Landwirtschaft ermöglicht was der Grundstein für die heutige Gesellschaft ist. Doch die Erde ist begrenzt, wie ein grosse Insel, und irgendeinmal wird es kein Erdöl mehr geben. Viele Menschen, insbesondere die Erdölkonzerne, scheinen dies nicht akzeptieren zu wollen und fördern auf Kosten der Natur in unwirklichen Gegenden. Dabei scheint vergessen zu gehen das jede Umweltverschmutzung auch auf uns zurückfällt, sei dies nun mit ölverschmutzten Stränden, Gemüse voller Pestizide oder verunreinigtem Trinkwasser. Ein trauriges und aktuelles Beispiel dazu ist die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.

Dies sind zwei Prozentverhältnisse, die die Lage relativ gut als Zahlen wiedergeben:

2% der Menschen besitzen 50% der gesamten Geldmenge der Erde…

20% der Menschen verbrauchen 80% der gesamten Ressourcen der Erde…

Aber Pessimist sein bringt nichts, was verloren ist, ist verloren, aber die Welt hat noch immer viel zu bieten. Trauert nicht dem nach was war, sondern investiert eure Energie in das Erhalten vom Vorhandenem und Vorantreiben von Neuem.

Es ist nicht nur alles schlecht:

Noch nie hatten so viele Menschen Zugang zu Bildung,

4 von 5 Kindern gehen heute zur Schule,

Millionen von NGO‘s haben bewiesen das Solidarität zwischen Menschen möglich ist,

2% der Hoheitsgewässer stehen unter Schutz, das ist doppelt so viel wie vor 10 Jahren,

13% der Kontinente sind heutzutage Naturschutzgebiet,

75% des Papiers wird Weltweit recycelt,

Costa Rica hat keine Armee mehr und investiert das Geld in Bildung und den Schutz des Urwaldes,

es gibt Zertifikate für nachhaltige Forstwirtschaft,

es gibt Häuser die sich ihre Energie selber produzieren,

Island, Neuseeland, Australien, Schweden und andere Staaten haben erneuerbare Energie zur Top Priorität erklärt,

durch Projekte zur Gewinnung von erneuerbarer Energie wurden bereits 2 500 000 neue Jobs geschaffen und es werden immer mehr,

…,

Fazit:

Die Wurzeln der Hochkultur der Menschen liegt darin das wir dank dem Erdöl über grosse Energievorkommen verfügen, mit denen sich fast alles bewerkstelligen lässt. Nur vergiftet das Erdöl und seine Gase, welche bei der Verbrennung entstehen unsere Umwelt, unsere eigene Insel. Zudem ist Erdöl ein sehr knapper Rohstoff der in den nächsten 20-200 Jahren aufgebraucht sein wird. Nun liegt es an jedem von uns sich für die Erde zu entscheiden, damit sich auch noch unsere Urururenkel an der Pracht der Erde erfreuen können.

Die Zukunft unserer Energie liegt in der Kraft der Sonne. Wir müssen genau wie es uns die Tiere und Pflanzen vorgemacht haben lernen die Energie der Sonne zu nutzen. Die Menge an Energie die uns die Sonne täglich schickt ist unvorstellbar gross, jede Stunde liefert die Sonne so viel Energie auf die Erde wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Wenn wir es schaffen auch nur einen Bruchteil dieser Energie zu nutzen, können wir ohne Fossile Brennstoffe und ohne Atomkraft im Einklang mit der Natur leben.

Genau hier und jetzt muss jeder für sich entscheiden ob er an die Erde glaubt und bereit für eine Veränderung ist, oder ob er doch lieber verdrängt das das Erdöl nicht für immer da sein wird.

Autor: Lukas Oester, CWP

Quellen:

Internet: Wikipedia.org

Film: HOME – Das ist unsere Erde, von Yann Arthus-Bertrand

Film:

Leider könnt Ihr den Film nicht direkt auf unserer Websit schauen, da der Urheber dieses Videos dies nicht gestattet.

Changetube.de

http://www.changetube.de/video/46/Home+-+Das+ist+unsere+Erde++Hochaufl%C3%B6send+in+HD%21

Youtube:





Flusswelle Bern – Promo Video

20 06 2010

Das Projekt für eine Flusswelle in Bern kommt gut voran und der Verein “Flusswelle Bern” steht in der Abschlussphase. Um die Idee einer Flusswelle in Bern etwas zu veranschaulichen, habe ich für euch ein kurzes Video gedreht.

Die neusten Infos zum Stand des Projektes Flusswelle in Bern erhälst du hier und in der Facebookgruppe  “Flusswelle Bern für Surfer und Kajakfahrer“.





Bremgarten rocks

14 06 2010

Letzte Woche packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf Richtung Bremgarten. Doch bereits in Thun machte der Cisalpino Zug seinem Namen alle Ehre und blieb auf der Strecke. Nach vier langen Stunden erreichten wir mit lediglich einer Stunde Verspätung Bremgarten.

Leider ist die Stadt noch um einiges grösser als wir gedacht haben und es gab sogar 4 Haltestellen die Bremgarten heissen. So verliessen wir uns auf unser Glück und stiegen bei der letzten Haltestelle aus. Und wir hatten Glück, bereits nach wenigen Minuten standen wir vor der Welle, dummerweise nur auf der falschen Flusseite… Also liefen wir noch geschlagene 20 min am Fluss auf und ab bis wir eine Brücke fanden.

Nun konnte uns aber nichts mehr halten.

Raus aus den Kleidern-Rein in den Neopren und ab ins kühle Nass.

Aber nun schaut selbst ;)

Übrigens, die Videos wurden mit der GoPro Hero HD aufgenommen. Die Kamera ist ist mit einer mitgelieferten Halterung am Brett montiert.





One Weekend – One Wave – One Board

25 05 2010

Das TiptoTail in Bern hat uns für einige Tage ein nagelneues Shortboard der Marke Ainean zum Testen überlassen. Dies leisen wir uns natürlich nicht zweimal sagen…

Noch am selben Abend hüpften wir mit dem ca. 4’4″ langen Board ins eiskalte Wasser an der schönen Aare in Thun. Wie wir zu unserem Erstaunen feststellten, verfügte das kleine Board über einen enormen Auftrieb. Wir erwarteten nicht viel von diesem Abend, da die Welle relativ klein und schwach war, und weil wir zuvor mit unseren eigenen Surfboards ernsthafte Probleme hatten. Doch es sollte anders kommen…

Eine schwache Welle bedeutet leider auch, dass das Tal der Welle relativ kurz ist. Dies führt dazu, dass wir mit unseren langen Brettern gleich in die Gegenwelle eingetaucht und kläglich gestürzt sind. Und genau darin liegt der grosse Vorteil des kurzen Surfboards. Mit diesem Brett kann man ruhig wieder einmal Pushen ohne gleich in die Gegenwelle zu fahren und im Wasser zu versinken.

Ein weiterer Pluspunkt liegt in der Wendigkeit des Boards. Während unserem Testlauf hatten wir relativ kleine Finnen am Board montiert. In Kombination mit den scharfen Rails (Kannten) und dem Fishtail führte dies zu einer extremen Wendigkeit. An das Erste was ich dachte, als ich mit dem Brett auf der Welle stand, war das Eislaufen. Das Surfboard flatterte über die Welle wie es ihm gerate passte. Sobald man aber das Gefühl für das Board hat macht es unglaublich viel Spass. Um das Board in so einer Situation zu kontrollieren, braucht sicherlich einiges an Erfahrung, ist aber jeden Sturz und jeden Tropfen Schweiss wert.

Jetzt haben wir aber nur vom Surfen in schwachen Wellen gesprochen. Aber wie verhält sich das Board in starken Wellen? Leider kann ich die Frage nicht gänzlich beantworten, da wir von Petrus (Energie Thun) abhängig sind. Trotzdem können wir uns, nach den Erfahrungen mit kleinen und mittleren Wellen, durchaus vorstellen, mit dem Ainean Surfboard auch stärkere und grössere Wellen zu fahren. Um das Brett kontrollieren zu können, müsste man es aber sehr wahrscheinlich mit etwas grösseren Finnen bändigen. Dann sollte aber dem ultimativen Fahrspass nichts mehr im Wege stehen.

Zusammengefasst ist das Brett der absolute Hammer für das Surfen in Flusswellen mit wenig Kraft und kurzen Tälern und kann trotzdem auch für grosse Wellen genutzt werden. Auch wenn einem das Surfboard aufgrund fehlender Länge nicht auf den ersten Augenblick überzeugen kann, so stellte es sich im Feldversuch wider Erwarten als ernsthafte Konkurrenz zu den 0815 Surfboards heraus.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal Sandro Joss vom TiptoTail in Bern, CH für die Unterstützung danken.

Autor: Lukas Oester





We ride 4 Sam

17 05 2010

Um auf die Internetseite vom Babe zu gelangen einfach auf das Bild oder hier klicken. Den Rest des Beitrags lesen »





Sunday in the Snow

12 05 2010

Z Video vo üs am Snowboarde. Viu spass ;)








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